Max Liebermann 1847 - 1935

Liebermann, Max

Max Liebermann, der Sohn eines jüdischen Fabrikanten, wurde 1847 in Berlin geboren und begann früh seine Laufbahn als Maler und Grafiker des Impressionismus. Schon im Alter von 13 Jahren erhielt er privaten Malunterricht bei Eduard Holbein und Carl Steffeck. Trotz des Wunsches der Eltern entschied er sich, seiner Freude an der Malerei zu folgen und veröffentlichte seine ersten Gemälde im Stil des Naturalismus in Kombination mit der Historienmalerei

Eines seiner ersten Gemälde, Die Gänserupferinnen, ist eine naturalistische Darstellung einer Alltagsszene. Dieses fand in einer Kunstausstellung in Deutschland jedoch nur wenig Anklang, weswegen er in die Niederlande, nach Österreich und Frankreich reiste, um dort neue Kunststile und Techniken kennenzulernen. Liebermanns impressionistisches Hauptwerk ist geprägt von Spielen des Lichts, hellen Farben und einer schwungvollen Pinselführung. Die Inspiration fand er alsbald in Landschaften – seinem eigenen Garten widmete er eine Vielzahl an Ölbildern und Zeichnungen. Entdecken Sie jetzt Ihr neues Gemälde von Max Liebermann!

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Max Liebermann "Gartencafé an der Elbe"
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Max Liebermann "Papageienallee im Amsterdamer Zoo"
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Max Liebermann "Gartenlokal an der Havel"
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Max Liebermann "Der Papageienmann"
DIETZ-Giclée auf Leinwand, im Siebdruck veredelt
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Liebermanns Weg zum Künstler

Da sein Vater und seine Mutter der Leidenschaft des Sohns wenig Anerkennung schenkten, schrieb Liebermann sich nach dem Abitur in ein Chemiestudium an der philosophischen Fakultät der Berliner Universität ein. Dieses war jedoch nur ein Vorwand für ihn, um weiterhin Zeichenunterricht zu nehmen und der Malerei nachzugehen. Ab 1869 entschied er sich dafür, die Universität zu verlassen und begann an der Kunstschule in Weimar zu studieren. Nach dem Abschluss 1872 reiste Liebermann von Weimar nach Paris und fand Anregungen in Kunstausstellungen des französischen Naturalismus

Später verweilte er einige Zeit in Holland, wo er die Freilichtmalerei kennenlernte, und wechselte im Anschluss daran seinen Stil: weg von sozialen Themen, hin zur Abbildung von Gartenszenen und Landschaften. Mit hellen Farben und den Spielen des Lichts im Fokus des Malers, wandte er sich langsam der Stilrichtung des Impressionismus zu. In seinen Bildern in der Ausstellung des Pariser Salons wurde der Einfluss der französischen Moderne auf seine exzeptionellen impressionistischen Kunstwerke deutlich. Genießen Sie jetzt die besonderen Darstellungen Liebermanns!

Max Liebermann in der Berliner Künstlerszene

Nach seinen Aufenthalten in verschiedenen Ländern, kehrte Liebermann zurück nach Berlin, wo er begann, in der Gesellschaft der Künstler Fuß zu fassen. Seine erste schriftstellerische Arbeit stellte er 1896 fertig: Diese bestand aus einer Studie über den Maler Edgar Degas. Enttäuscht von der Auseinandersetzung mit dem Kunstverständnis der preußischen Akademie der Künste wurde Max Liebermann 1898 Mitglied der neu gegründeten Berliner Secession, die von nun an die Kunst des fin de siècle prägte. 

Für Liebermann selbst gewann die Portraitmalerei an Wichtigkeit, während sich in Berlin erste Strömungen des Expressionismus ausbildeten. Die Berliner Secession wies expressionistische Bilder zurück und brachte dadurch junge Künstler dazu, die Vereinigung zu verlassen. Liebermann selbst blieb und wechselte erst zehn Jahre später, 1920, in die preußische Akademie der Künste, wo er zum Präsidenten und später zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde und weiterhin an seinen Kunstwerken arbeitete. Durch die Nationalsozialisten erhielt Liebermann 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft ein Arbeitsverbot und starb zurückgezogen zwei Jahre später. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erhielten seine künstlerischen Werke wieder mehr Aufmerksamkeit von Kunsthistorikern. Entdecken auch Sie seine impressionistischen Kunstwerke und lassen Sie sich von seinen stimmungsvollen Bildern überzeugen. Jetzt Gemälde von Max Liebermann kaufen!

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